Resistente Bakterien: Mit leeren Händen
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Resistente Bakterien: Mit leeren Händen

Der Menschheit gehen die Antibiotika aus. Die Folge: Patienten leiden länger und sterben häufiger. Bessere Hygiene kann helfen, aber verhindern lassen sich Resistenzen kaum

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Der erste Patient kam 2010, direkt aus dem Urlaub. Er hatte sich auf Rhodos eine Krankheit eingefangen, nun sollten die Ärzte an der Leipziger Uniklinik den lästigen Keimen den Garaus machen. Doch die Mediziner waren machtlos, die Bakterien der Art Klebsiella pneumoniae reagierten nicht auf die üblichen Antibiotika. Selbst die Carbapeneme, in solchen Fällen das Mittel der letzten Wahl, schlugen nicht an. Die Lungenentzündung wurde schlimmer, die Keime streuten ins Blut, der Patient starb. Seitdem haben sich in der Uniklinik offenbar 62 weitere Patienten mit den carbapenemresistenten Erregern, kurz KPC, angesteckt. 30 von ihnen sind tot. Es ist der größte derartige Ausbruch, den es je in Deutschland gegeben hat.

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