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Großbritannien: Oxford auch für Arme
Bisher mussten Bewerber für ein Graduiertenstudium an der Uni Oxford nachweisen, über mehrere zehntausend Pfund zu verfügen. Ein Student klagte gegen diese "Auswahl nach Reichtum" - erfolgreich. Die Eliteuni will die Regeln jetzt ändern.
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Für Graduierte, also Studierende mit Bachelorabschluss, war eine Bewerbung an der englischen Oxford-Universität bisher eine teure Sache. Mehrere zehntausend Pfund mussten sie vor dem Studienstart vorweisen können, andernfalls würde Oxford ihnen keinen Studienplatz im Master oder für ein Doktorandenprogramm geben. Die Eliteeinrichtung wollte so sicherstellen, dass Studierende die Studiengebühren sowie die Lebenshaltungskosten zahlen können. Doch jetzt muss die Uni die Zulassungsregeln überarbeiten. Ein Bewerber hatte zuvor das St. Hugh’s College, eines von 38 Colleges Oxfords, verklagt: Die „Auswahl nach Reichtum“ diskriminiere Bewerber, die über nicht so viel Geld verfügten.
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