Archäologie: Pompejis verwunschene Schwester
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Archäologie: Pompejis verwunschene Schwester

Das Leben der alten Römer zeigt sich nirgendwo so detailreich wie in den Überresten Herculaneums. Und noch lange ist nicht alles geborgen, was der Vesuv einst verschüttet hat. Doch gleichzeitig verfällt die Stätte.

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Die heißen Vulkanströme des Vesuvs schossen mit gewaltigem Druck durch die Straßen Herculaneums, sie pressten sich durch Rohre und Ritzen, an diesem Tag im Jahr 79 nach Christus. Hunderte Stadtbewohner wurden später von Archäologen unter den erkalteten Schichten in den Bootshäusern am Meer gefunden, wohin sie geflohen waren. Sie hatten wahrscheinlich ein Erdbeben erwartet. Aber es kam schlimmer. Herculaneum liegt bis heute fast zu Hälfte unter Gesteinsmassen versteckt – und im Schatten des großen, weltberühmten Pompeji. Es verzeichnet nur etwa ein Zehntel der Besucher.

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