30 Jahre Austauschprogramm: Raus aus der Erasmus-Blase
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Internationale Studierende an der Viadrina-Universität Frankfurt/Oder.

© Patrick Pleul/dpa

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30 Jahre Austauschprogramm: Raus aus der Erasmus-Blase

Der Erasmus-Austauschprogramm für Studierende soll europäische Identität stiften - so lautete der Gedanke der Initiatoren vor 30 Jahren. Doch wie kann das heute klappen?

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Als Frank Wittmann zum Erasmus-Austausch an der University of Wales war, hatte er manchmal das Gefühl, in einer Blase zu leben. Im Wohnheim waren die internationalen Studierenden unter sich, man sah sich in der Uni und unternahm fast alles zusammen. Das war zwar eine wertvolle Erfahrung, sagt Wittmann. Nur: Der Kontakt zu Walisern fehlte ihm. Um Erasmus-Studierenden dies hierzulande zu erleichtern, gründete Wittmann in Deutschland den Verein „Europa macht Schule“. Internationale Erasmus-Studierende gehen in Schulklassen, stellen den Schülern ihre Heimat in einem Projekt vor – und „bekommen so gleichzeitig einen intensiveren Einblick in ihr Gastland“, wie Wittmann sagt.

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