Klimawandel: Regen aus der Röhre
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Wasserspender. Künstliche Beregnung hilft Pflanzen über die Trockenheit in den Sommermonaten.

© Monika von Haaren

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Klimawandel: Regen aus der Röhre

In Norddeutschland werden die Sommer künftig noch trockener sein. Neue Beregnungsanlagen sollen den Landwirten helfen, doch Naturschützer kritisieren die Technik.

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Seit Generationen bauen Landwirte in der Norddeutschen Tiefebene Kartoffeln, Zuckerrüben, Möhren und Zwiebeln an. Auf ihren Feldern am östlichen Rand der Lüneburger Heide gedeihen Weizen, Roggen und Gerste. Land- und Forstwirtschaft sind hier wichtige Einnahmequellen, doch Wasser ist in dieser historisch gewachsenen Kulturlandschaft bereits heute knapp. Rund 70 Prozent der Ackerflächen müssen künstlich bewässert werden. „In Zukunft wird der Bedarf an Wasser noch größer sein, wie regionale Klimaprojektionen bis zum Jahr 2050 zeigen“, sagt Monika von Haaren von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. „Der steigende Wasserbedarf verstärkt jedoch die ohnehin schon bestehenden Spannungen zwischen Landwirtschaft und Naturschutz.“

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