
© dpa
Aktionsrat Bildung über Ganztagsschulen: Rhythmisch lernt sich's besser
Der Aktionsrat Bildung fordert in seinem Jahresgutachten, dass der Unterricht in Ganztagsschulen konsequenter rhythmisiert werden soll. Wenn sich Fachunterricht und andere Aktivitäten abwechseln, profitierten vor allem benachteiligte Schüler.
Stand:
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.
Fachunterricht, Arbeitsgemeinschaften, Hausaufgabenhilfe und Freizeitaktivitäten wechseln sich den ganzen Tag über ab: So sieht für Bildungsforscher die ideale Ganztagsschule aus. Doch davon sind die meisten Schulen in Deutschland noch weit entfernt. Derzeit lernen nur 5,9 Prozent aller Viertklässlerinnen und Viertklässler in solchen „rhythmisierten“ Ganztagsschulen. Das geht aus dem Jahresgutachten des „Aktionsrat Bildung“ hervor, das am Mittwoch veröffentlicht wurde. Der Aktionsrat ist ein von der bayrischen Wirtschaft unterstütztes Gremium, zu dem mehrere Erziehungswissenschaftler wie Dieter Lenzen, Präsident der Universität Hamburg, und der Pisa-Experte Manfred Prenzel gehören. Der Aktionsrat fordert jetzt einen Ausbauplan für flächendeckende rhythmisierte, also „echte“ Ganztagsangebote.
- showPaywall:
- true
- isSubscriber:
- false
- isPaid:
- true