Neuer Plagiatsvorwurf: Schavan soll einen eigenen Text verwertet haben
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Schavan will sich bis zum Urteil der Düsseldorfer Promotionskommission nicht zu den Plagiatsvorwürfen äußern.

© Steffi Loos/dapd

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Neuer Plagiatsvorwurf: Schavan soll einen eigenen Text verwertet haben

Der Gründer von "VroniPlag", Martin Heidingsfelder, wirft der Bundesforschungsministerin "Eigenplagiate" in großem Umfang vor. Wissenschaftler sehen darin keinen groben Verstoß.

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Annette Schavan soll an noch mehr Stellen in ihrer Dissertation inkorrekt gearbeitet haben, als bislang behauptet wurde. Martin Heidingsfelder, Gründer der Plagiatsplattform „VroniPlag“, erhebt in der „Augsburger Allgemeinen“ neue Vorwürfe gegen die Bundesbildungsministerin. Auf 55 Seiten ihrer Dissertation „Person und Gewissen“ von 1980 seien „Eigenplagiate“ zu finden, erklärt Heidingsfelder. Er wirft Schavan vor, Textteile aus einem ebenfalls 1980 publizierten Aufsatz verwendet zu haben, ohne dies kenntlich zu machen. Die genaue zeitliche Abfolge der beiden Publikationen ist jedoch unklar. Experten für wissenschaftliches Fehlverhalten sehen in der Verwendung eigener Texte keinen gravierenden Verstoß.

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