Wie Tank und Teller voll werden: Schluss mit der Agrarromantik!
zum Hauptinhalt
Reiche Ernte. In den vergangenen Jahrzehnten wurden die Erträge in der Landwirtschaft deutlich gesteigert - etwa dank Kunstdünger und moderner Züchtungen.

© Imago

Tagesspiegel Plus

Wie Tank und Teller voll werden: Schluss mit der Agrarromantik!

Nachwachsende Rohstoffe kommen an ihre Grenzen, warnen Forscher. Das heißt: Weniger wegwerfen, verantwortungsvoller Fleischkonsum und endlich offen über Ertragssteigerungen reden, auch über Grüne Gentechnik. Ein Kommentar.

Ralf Nestler
Ein Kommentar von Ralf Nestler

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Morgens um zehn rollt der Trecker zurück auf den Hof. Frohgemut steigt der Landwirt von der Maschine, setzt sich an den Tisch mit der Karodecke unter der großen Linde, wo schon die Großfamilie und alle Angestellten versammelt sind und herzhaft in ihre Stullen beißen. Wogt der goldene Weizen auch erntereif im Wind – so viel Zeit muss sein. Eine solche Agrarromantik, die von der Werbeindustrie gelegentlich bis ins Groteske übersteigert wird, ist dieser Tage auch wieder bei der Grünen Woche in Berlin zu besichtigen.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })