Zwangsarbeit im deutsch-polnischen Grenzgebiet: Spurensuche an Hitlers polnischer Autobahn
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Eine Gruppe von Männern steht mit geschulterten Schaufeln vor einem Waldrand, einige von ihnen tragen einen Judenstern.

© Gedenkstätte Zabikowo

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Zwangsarbeit im deutsch-polnischen Grenzgebiet: Spurensuche an Hitlers polnischer Autobahn

Regionalhistoriker dokumentieren Zwangsarbeit an der Trasse der Reichsautobahn von Frankfurt (Oder) nach Posen. Die zumeist jüdischen Opfer waren lange vergessen, ihre Lager unbekannt.

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„Die Menschen haben keine Ahnung, was in diesen Wäldern geschah“, sagt Slawomir Milejski. Der Mittdreißiger steht unweit des Dorfes Lagow in einer breiten Schneise am Waldrand. Zwischen einem Maisfeld links und einem aufgeschütteten Wall rechts zeigt Milejski mit weit ausgebreiteten Armen die hier einst angelegte Trasse der Reichsautobahn (RAB) zwischen Frankfurt (Oder) und Posen. Es waren Ghettohäftlinge, die den Wald Anfang der 1940er Jahre rodeten, den Mutterboden abtrugen und die Trasse mit schweren Walzen planierten.

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