
Heike Rauer ist Astrophysikerin an der Freien Universität. Und: Sie leitet eine ESA-Mission, an der 1000 Forschende aus rund 20 Ländern beteiligt sind.

© IMAGO/Panama Pictures/Christoph Hardt
Um die europäischen Raumfahrtaktivitäten besser koordinieren zu können, wurde 1975 die Europäische Weltraumorganisation gegründet, die European Space Agency (ESA). Ziel war es, ein Gegengewicht zu den Raumfahrtnationen Russland und USA mit der NASA zu bilden.

Heike Rauer ist Astrophysikerin an der Freien Universität. Und: Sie leitet eine ESA-Mission, an der 1000 Forschende aus rund 20 Ländern beteiligt sind.

Die Spectrum-Rakete des deutschen Unternehmens Isar Aerospace ist zu ihrem zweiten Testflug gestartet. Der Start erfolgte vom norwegischen Weltraumbahnhof Andøya, die Videoübertragung brach nach zehn Minuten ab.

Sechs Freiwillige haben 100 Tage in Isolation verbracht, um die Folgen langer Raumfahrtmissionen - wie zum Mars - zu erforschen. Nun ist die Studie beendet und die Teilnehmer wieder „frei“.

Die Temperaturen der Weltmeere sind so hoch wie noch nie zu dieser Jahreszeit. Besonders betroffen ist das Tyrrhenische Meer bei Sardinien.

Der Iran-Krieg hat gezeigt, wie verletzlich der Welthandel ist. Dabei zählt die Straße von Hormus nicht einmal zu den relevantesten Engpässen. Deutschland drohen anderswo größere Probleme.

Europa lieferte eine zentrale Technik für die aktuelle Mondmission und hat eigene Vorhaben. Wann deutsche Astronauten dabei seien sollen und was Europa für die nächsten Jahre auf dem Mond vorhat.

Seit einem Jahr hat die Bundesrepublik ein Raumfahrtministerium. Was ist seither passiert? Fünf Projekte, die die Zukunft der deutschen Politik im All prägen werden.

Über 50 Jahre ist es her, dass Menschen zum Mond geflogen sind. Seit heute Nacht ist erstmals wieder eine Crew auf dem Weg dorthin. So manches hat sich seitdem geändert. Einiges ist erstaunlich ähnlich geblieben.

Im Science-Fiction-Film „Der Astronaut – Project Hail Mary“ spielt Sandra Hüller in ihrem ersten Hollywood-Blockbuster an der Seite von Ryan Gosling. Beim Treffen in Berlin zeigt sie sich dennoch geerdet.

Auf fernen Himmelskörpern auf der Suche nach flüssigem Wasser: Das könnte Leben bedeuten – oder Überleben für die Besatzung von Raumfahrten. Doch wie wird das erforscht?

Ende Februar startete der Mondlander Athena, auch ein Instrument der Freien Universität war an Bord. Nach der Mission ist vor der Mission: Berlin ist ein Hotspot der Raumfahrt.

Wäre nur der Zufall im Spiel, sollte sich ziemlich genau die Hälfte aller Galaxien in einer Richtung drehen und die andere in der anderen. Doch Beobachtungen deuten auf mehr.

Erst zweimal wurde ein interstellares Objekt im Sonnensystem gesichtet – nun gibt es Hinweise auf ein drittes. 3I/ATLAS ist 20 Kilometer groß, verdächtig schnell und möglicherweise nicht von hier.

Mit einer privaten Mission hat Rabea Rogge Geschichte geschrieben. Hier spricht sie über Schlaf in der Schwerelosigkeit, die Mars-Besiedlung und Elon Musk.

Eine Sonnenfinsternis ist selten. Doch ein europäisches Satellitenpaar hat sie im All erzeugt, um neue Erkenntnisse über die Sonnenkorona zu ermöglichen.

Im Bereich Raumfahrt könne Deutschland schon bald „eine ganz zentrale Rolle spielen“, mutmaßt der bayerische Ministerpräsident. Für seine Pläne müssten allerdings mehr Gelder eingesetzt werden.

Die Studierenden der Berliner TU sind die Ersten, die mit der Raumfahrerin Rabea Rogge im All sprechen konnten – über Amateurfunk. Wir haben die ersten Funksprüche mitgehört.

Ein ESA-Astronaut besucht Berlin und spielt eine fiktive Reise zum Mond durch: Bald könnte Matthias Maurer selbst an einer Mondmission teilnehmen.

Mit 19 erlitt der Brite John McFall einen schweren Unfall. Nun wurde er von der ESA zum Astronauten ausgebildet – und erneut mit seinen körperlichen Grenzen konfrontiert.

Im vergangenen Sommer flog die Rakete erstmals ins All. Jetzt folgt ein weiterer wichtiger Schritt für Europas Raumfahrt.

Die EU will im Weltraum unabhängig werden von den USA. Dass nun ein Privatunternehmen gefunden werden soll, das Europa ins All bringt, wertet die Bundesregierung als Erfolg.

Das vergangene Jahr stellte die Raumfahrt auf die Probe. Der „Starliner“ bleibt ein Pannenvehikel und auf dem Mond wird es voll. Wir zeigen die himmlischen Highlights.

Rund jeder fünfte erwachsene Berliner griff im Befragungszeitraum mindestens einmal zu einer illegalen Droge. Das größere Gesundheitsproblem bleibt der Umgang mit Alkohol und Tabak.

„Hera“ ist Teil einer Doppelmission. Sie soll dabei helfen, die Menschheit vor verheerenden Asteroiden zu schützen. Ihr Auftrag: den Einschlag auf einem Asteroiden untersuchen.
Der Einschlag eines Asteroiden könnte der Erde verheerende Zerstörung bringen. Ließe sich der Brocken abwehren? Demnächst startet der zweite Teil einer Doppel-Mission dazu.

Immer mehr Satelliten starten, Raumsonden landen auf Asteroiden, der Mond soll besiedelt werden. Könnten Mikroorganismen, die wir auf andere Himmelskörper bringen, Schaden anrichten?

Erstmals gelingt es einem Land, Proben von der erdabgewandten Seite des Mondes zu sammeln. Nun ist die chinesische „Chang’e-6“-Sonde auf dem Heimweg.

Die europäische Raumfahrtbehörde Esa hat Bilder der durchs All fliegenden Sonde Euclid präsentiert. Teils Milliarden von Lichtjahren entfernt – und in nie dagewesener Qualität.

Japan, China, Indien – längst sind die USA und Russland nicht mehr die einzigen Raumfahrtnationen. Droht Europa im strategisch wichtigen Weltall abgehängt zu werden? Drei Experten geben Antwort.

Die Sonde „Euclid“ soll Aufschluss über zwei große Unbekannte im All geben: Dunkle Energie und Dunkle Materie. Doch das Teleskop war vereist. Jetzt fanden Experten ein Weg, es zu beseitigen.

Ein Feuerball über Berlins Himmel, Steine auf Brandenburger Äckern: Forscher Robert Luther über eine Meteoritensuche, Katastrophenszenarien und die schöpferische Seite der Himmelskörper.

Die Esa will die Venus vom Kern bis in die Atmosphäre untersuchen. Jetzt starteten die Vorbereitungen für die ab 2031 geplante Mission. Beteiligt sind zwei Berliner Institute des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums.

Nur rund einen Meter groß soll der Himmelskörper gewesen sein – dennoch war der Feuerball bis nach Leipzig und Prag zu sehen. Unklar ist, ob sich Überreste finden werden.

Einst gab es auf dem Mars vermutlich reichlich Wasser – inzwischen wirkt unserer rötlicher Nachbar staubtrocken. Neue Daten zeigen: Tief im Boden könnten gewaltige Eismassen ruhen.

Wer am dritten Advent genug von Lichtern auf dem Weihnachtsmarkt hat, kann auf die Lichter der Leinwand schauen. Wir wissen, welche Filmstarts sich diese Woche lohnen.

Der Start der neusten europäischen Weltraumrakete verzögerte sich bereits um vier Jahre. Der nun geplante Start im Sommer nächsten Jahres soll Europa unabhängiger von den USA machen.

Mit Netz, Harpune oder Greifer: Um Kollisionen von Weltraumschrott mit Weltraumsonden zu vermeiden, sollen alte Teile eingesammelt werden.

Das Esa-Teleskop war im Sommer gestartet und soll helfen, mehr über Dunkle Materie und Dunkle Energie herauszufinden.

Probleme bei den Trägerraketen machen Europas Raumfahrt zu schaffen. Wie kann der Zugang zum All besser werden? Die europäische Raumfahrtagentur Esa hofft beim Weltraumgipfel in Sevilla auf wesentliche Veränderungen

TU-Wissenschaftlerinnen lernen, wie die KI lernt – für ein besseres Bild von der Welt.
öffnet in neuem Tab oder Fenster