Psychiatrie: Training für die Seele
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Verloren. Wenn die anderen gewinnen, ist jeder enttäuscht. Bei manchen Sportlern können solche Niederlagen aber auch zu Depressionen führen.

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Psychiatrie: Training für die Seele

Lange Zeit achteten die Sportärzte nur auf die körperliche Gesundheit. Psychische Erkrankungen von Sportlern sind ein Tabu. Dabei trifft es sie ebenso häufig wie die Zuschauer.

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Er war „der Größte“. Doch der Schwergewichtsboxer Muhammad Ali alias Cassius Clay, der 1999 vom Internationalen Olympischen Komitee zum „Sportler des Jahrhunderts“ gewählt wurde, litt unter panischer Flugangst und konnte zeitweise nur zum Wettkampf starten, wenn er sich einen Fallschirmrucksack umgeschnallt hatte. Lange Zeit passte Schwäche nicht zum Image von Spitzensportlern und war ein Tabu. Dass es Fußballer mit schweren Depressionen gibt, hat die Öffentlichkeit zuerst von Sebastian Deisler, im letzten Jahr dann besonders eindrücklich durch den Suizid von Robert Enke erfahren.

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