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Euthanasie-Ausstellung in Berlin: Unter den Blicken der Verfolgten
200.000 geistig behinderte und kranke Menschen wurden von den Nationalsozialisten ermordet, 400.000 zwangssterilisiert. Die Topographie des Terrors erzählt in einer neuen Ausstellung von der systematischen Verfolgung - und gibt den Opfern ihre Namen zurück.
Von Marc Röhlig
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Da ist Irma Sperling auf der einen Seite, mit 14 Jahren in einer „Kinderfachabteilung“ ermordet. Und da ist Philipp Bouhler auf der anderen Seite, mit 39 Jahren zu Hitlers „Euthanasie“-Beauftragtem ernannt. Ihre Porträts sind zwei unter vielen, sie hängen auf Schautafeln einander gegenüber. Die eine Tafel zeigt Opfer, die andere Täter. Der Besucher steht zwischen den beiden Tafeln, er steht zwischen Opfern und Tätern, zwischen ihren Blicken.
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