Demenz: Von Hirn zu Hirn
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Entnervt. In Gehirnen von Alzheimer-Patienten (links) sammeln sich falsch gefaltete Amyloid-Eiweiße an (rot), dann sterben die Nervenzellen und das Gehirn schrumpft.

©  Focus/A. Pasieka

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Demenz: Von Hirn zu Hirn

Eiweiße, die an der Entstehung von Alzheimer beteiligt sind, könnten übertragbar sein – wohl aber nicht die Krankheit selbst.

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Sie falten sich falsch zusammen, bilden Klümpchen und lagern sich im Gehirn ab. Eiweiße mit dem Namen Beta-Amyloid (Aβ) spielen bei der Entstehung der Alzheimer-Krankheit eine wichtige Rolle. Nach und nach verstopfen die unlöslichen Ablagerungen die Räume zwischen den Nervenzellen, die bei der Krankheit unweigerlich absterben. Nun gibt es neue Hinweise darauf, dass diese Eiweißfragmente in seltenen Fällen von Mensch zu Mensch übertragbar sein könnten, wie John Collinge vom University College London und seine Kollegen im Fachblatt "Nature" berichten.

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