Biologie: Wartezimmer voller neuer Arten
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Biologie: Wartezimmer voller neuer Arten

In den Naturkundemuseen lagern zahlreiche neue Arten, die noch unentdeckt sind. Manchmal dauert es mehr als 200 Jahre bis Fundstücke von Exkursionen von Experten begutachtet werden.

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Seit den Reisen von Naturforschern wie Alexander von Humboldt werden Exemplare fremd wirkender Arten eingesammelt, sorgfältig verpackt und in die Schubladen und Regale der großen Naturkundemuseen verstaut. Die Ankunft dort bedeutet aber keineswegs, dass die Welt bald von der Existenz dieser Art erfährt. Die Sammlungen gleichen vielmehr riesigen Wartezimmern. Im Schnitt vergehen 20 Jahre, bis ein qualifizierter Taxonom Zeit findet, sich mit dem Fund zu beschäftigen. Das schreiben Forscher um Benoit Fontaine vom Museum für Naturkunde in Paris in der Fachzeitschrift „Current Biology“.

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