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Mauertote: Wer am Eisernen Vorhang starb
Der Berliner Forschungsverbund SED-Staat startet ein neues Großprojekt zum Tod von DDR-Bürgern an den Grenzen zum Ostblock.
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Mit einer Arbeitskonferenz im Januar startet der Berliner Forschungsverbund SED-Staat sein neues Großprojekt zu Todesfällen von DDR-Bürgern an den Grenzen des ehemaligen Ostblocks. Der an der Freien Universität beheimatete Forschungsverbund hatte gemeinsam mit Teams an den Universitäten von Potsdam und Greifswald im Juni 2018 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Zuschlag für ein Forschungskonsortium erhalten, das mit drei Millionen Euro für vier Jahr finanziert wird. An der FU werden gescheiterte Fluchtversuche an den Grenzen etwa der Tschechoslowakei, Ungarns und Polens untersucht, bei denen DDR-Bürger starben. Die Uni Greifswald recherchiert Todesfälle bei Fluchtversuchen über die Ostsee, an der Uni Potsdam geht es um die Rolle der DDR-Justiz bei der Verfolgung von Ausreisewilligen und festgenommenen Flüchtlingen, wie der Forschungsverbund SED-Staat jetzt mitteilte.
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