Patientenverfügung: Wer entscheidet an meiner Stelle?
zum Hauptinhalt
Nur zehn bis 20 Prozent der Bürger haben eine Patientenverfügung unterzeichnet.

© dpa

Tagesspiegel Plus

Patientenverfügung: Wer entscheidet an meiner Stelle?

Wenn Kranke sich nicht mehr äußern können, müssen andere für sie entscheiden. Am besten kann das ein Familienrat der nächsten Angehörigen, die sich die Verantwortung teilen. Für diese "geteilte stellvertretende Entscheidungsfindung" sollte man mehrere Bevollmächtigte benennen.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Sollte der Bruder, der nach einem Unfall seit mehreren Jahren im „Wachkoma“ liegt, wegen einer Lungenentzündung mit einem Antibiotikum behandelt werden? Ist es sinnvoll, der schwer dementen Tante, die keine Nahrung mehr zu sich nimmt, eine Magensonde für die künstliche Ernährung zu legen? Wäre es der Wunsch der 85-jährigen Mutter, die nach einer Blutvergiftung beatmet auf der Intensivstation liegt, an ein Gerät zur Blutwäsche angeschlossen zu werden? Entscheidungen, die in der modernen Medizin Tag für Tag gefällt werden müssen, von den Hauptpersonen aber nicht getroffen werden können.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })