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Naturkatastrophen: Wo der Wandel das Wetter macht
Waren die Fluten in Japan Folge der Klimaerwärmung? Ja, auch – sogar mehr als ähnliche Fälle anderswo.
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Die Tourismusbehörde wirbt mit dem Slogan „Land des Sonnenscheins“ für Japans Präfektur Okayama. Und doch traf der sintflutartige Regen, der den Südosten des Pazifikstaates im Juli überraschte, die sonst vergleichsweise regenarme Provinz massiv. Bis zu 4900 Liter fielen pro Quadratmeter, etwa das Vierfache des durchschnittlichen Jahresniederschlages. Große Flächen wurden überschwemmt, bislang zählten die Behörden 218 Todesopfer. Zehntausende Menschen mussten zeitweise in Notunterkünften untergebracht werden, mehr als 4500 von ihnen leben auch zwei Wochen nach dem Unglück noch dort. Damit sind die Überschwemmungen die folgenschwerste Naturkatastrophe seit dem Tsunami von 2011. Und sie werden nicht die letzte gewesen sein.
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