Alle Tagesspiegel-Artikel vom 05.05.2002
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Von Ingo Wolff Berlin. Es waren beglückende Erinnerungen, die in Peter Vaas hochkamen, als er die Amsterdam Arena verließ.

Das freut den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, dass sich der Künstler Markus Lüpertz als Berliner bezeichnet. Schließlich ist die Stadt seit den sechziger Jahren sein Zuhause, da darf man das.

Von Lorenz Maroldt Fußball ist eine Zumutung. Wer als Fan ins Stadion geht und nicht zufällig wichtig oder wenigstens Politiker ist, wer also keine Logenkarte besitzt, der muss das Leiden lieben.

Die „Neue Zürcher Zeitung“ kommentiert die geplante Nahost-Konferenz: Der internationale Rahmen hat Vorteile. Er mildert das militärische Ungleichgewicht, das den Israelis die Durchsetzung all ihrer Ziele erlaubt und den Palästinensern jede Hoffnung auf Erfolg raubt, weil in ihm auch rechtliche und politische Argumente ihr Gewicht erhalten.

Es konnte nur einen geben. Borussia Dortmund machte es spannend und entschied erst eine Viertelstunde vor Schluss durch ein Tor von Ewerthon den Dreikampf um die Deutsche Meisterschaft.

Von Bernd Matthies Starke Worte. „Habt Ihr“, heißt es in Fraktur auf dem kleinen Plakat im Fenster des Restaurants, „schon wieder die Gestapo?

Nicht nur der Name ist ein Hingucker: Eteri Lamoris ist eines jener zarten Geschöpfe, die Oper zur schönsten Nebensache der Welt machen. Die junge georgische Sängerin aus Tiblisi hat das ideale Timbre fürs leichte italienische Repertoire, das hierzulande so sträflich vernachlässigt wird.

Hartmut Retzlaff und seine beiden Vorstandskollegen verhalten sich vorbildlich. Die Manager des hessischen Pharmaherstellers Stada beziffern auf den Cent genau, was sie im vergangenen Jahr verdient haben.

Von Rolf Obertreis

Ein bisschen windiger hätte es am Sonnabend ruhig sein können. Aber Petrus spielte nicht mit, und so glich der Große Müggelsee einem Glas mit stillem Wasser.

Von Andreas Conrad „Oh! Vincenza, Engel des Himmels, Seele meines Lebens, was hast Du aus mir gemacht – wo fände ich die Worte, um Dir den Zustand meiner Seele auszumalen?

Von Matthias Meisner, Wiesbaden Erst zum Schluss ihrer Rede kommt die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth auf die SPD zu sprechen. „Etliche Erfolge“ hätten die Grünen mit den Sozialdemokraten erzielt, sagt die Parteichefin.

Als einzige traditionelle Kopfbedeckung, die die Braut am Tag der Trauung zu tragen hat, hat sich bis heute der Schleier behauptet. Die Braut- oder Hochzeitskrone dagegen ist mittlerweile ganz und gar ungebräuchlich.

BERLINER CHRONIK Die Katholische Kirche weiht zum Maianfang zwei neue Gotteshäuser ein. Am vergangenen Sonnabend hatte in der Gropiusstadt bereits die St.

Frau Merkel, haben CDU und CSU nach den Todesschüssen von Erfurt ihr Wahlprogramm überprüft? Einige grundsätzliche Überlegungen haben CDU und CSU in dem Memorandum zusammengefasst, das Edmund Stoiber und ich am Samstag vorgestellt haben.

Um den rechteckigen Koppenplatz in Mitte stehen 21 Parkbänke. An einer Schmalseite steht ein Tisch, und an dem Tisch ein abgerückter Stuhl, als sei da jemand eben mal aufgestanden, um gleich zurückzukehren.

Betrifft: „Fünfzehn Minuten Ruhm“ im Tagesspiegel vom 28. April 2002 Der amerikanische Militärpsychologe Dave Grossman stellt in seinem Buch „Stop Teaching Our Kids to Kill“ (Random Press, New York 1999) einen direkten Zusammenhang zwischen gewalthaltigen Computerspielen und den Massakern an amerikanischen Highschools der vergangenen Jahre her.

Mit zwei Galakonzerten dankt heute das Orchester und das Ensemble der Komischen Oper dem Förderkreis „Freunde der Komischen Oper“ für seine Unterstützung. Die schon traditonellen Konzerte für Freunde und Mitglieder des Förderkreises beginnen um 11 und um 20 Uhr.

Warum regt sich der Mann nur immer so auf? Am Samstag tobte Eduard Geyer die Seitenlinie entlang, fluchte und meckerte, und als der Linienrichter nach einer Stunde vor der Trainerbank des FC Energie Cottbus auftauchte, stellte sich Geyer einfach in den Weg und ließ den Mann mit der Fahne am Körper, nun ja, abprallen.

Betrifft: Die Familie des Attentäters Sechzehn Tote an einem Gymnasium! Dass das Wahnsinn ist und einem die Worte fehlen, brauche ich nicht zu betonen.

In einer Spätvorstellung des Konzerthauses zeigte Wayne Marshall in der Reihe "Organ spectacular" mit einer Reihe von überwiegend französischen Showpieces, was die Jehmlich-Orgel im Konzerthaus so alles kann. Machtvoll türmen sich gleich zu Beginn die Akkorde in der "Marche Pontificale" aus Charles-Marie Widors erster Orgelsinfonie und im Allegro deciso aus Marcel Duprés "Evocation" auf.

Der Medienkaufmann Leo Kirch und eine Tochtergesellschaft seines Teilkonzerns Kirch Beteiligungen haben gegen den Chef der Deutschen Bank, Rolf Breuer, Strafanzeige wegen des Verrats von Geschäftsgeheimnissen und Verleumdung gestellt. "Zeitnah" auf die am Freitag beim Landgericht Frankfurt eingereichte Strafanzeige werde außerdem eine Schadenersatzklage gegen Breuer folgen, die auf eine "sehr substanzielle" Summe lauten soll, kündigte ein Sprecher von Kirch am Sonnabend an.

Matthias Sammer, Trainer Dortmund: „Ich war das ganze Spiel ziemlich ruhig. Vielleicht, weil ich alle Eventualitäten im Kopf durchgespielt hatte.

Ja, Angela Merkel hat sich verändert, seit sie im Jahre 1989 aus ihrem beschaulichen physikalischen Institut in die Politik geschleudert wurde. Auf den Fotos von damals zeigt sie oft, sehr oft ihr Was-kostet-die-Welt-Lachen.

Von Klaus Bachmann, Den Haag Im November 2000 hat die Zweite Kammer des niederländischen Parlaments eine Gesetzesnovelle zur Sterbehilfe angenommen, die zum ersten Mal Ärzte vor Bestrafung schützt, die Patienten mit unheilbaren oder unerträglichen Leiden das Leben verkürzen. Bis zum Inkrafttreten des Gesetzes wurde diese Praxis geduldet, war aber gesetzlich nicht geregelt, weshalb viele Ärzte nach einer Tötung auf Wunsch in die Sterbeurkunden natürliche Todesursachen eintrugen.

Istanbul. Ein türkischer Tschetschenien-Kämpfer hat in einem Istanbuler Luxushotel am Samstag rund ein Dutzend ausländische Touristen vorübergehend in seine Gewalt gebracht, um gegen den Krieg in Tschetschenien zu protestieren.

Von Helmut Ziegler Dem Pop geht es zurzeit nicht besonders. Die Vergangenheit herrscht in der Hitparade mit Cover-Versionen von Madonnas „Like A Prayer“ oder Peter Maffays „Tabaluga".

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