Bei einem Anschlag in Van im Osten der Türkei sind am Abend zwei Menschen getötet worden. Die Behörden machen die kurdische Rebellengruppe PKK verantwortlich.
Alle Tagesspiegel-Artikel vom 03.09.2006
Es gab viele Tränen zum Abschied. Andre Agassi ist im letzten Turnier seiner Profi-Karriere an einem deutschen Tennisspieler gescheitert. Agassi verlor bei den US Open gegen Becker - Benjamin Becker.
Vor den Augen von rund 1000 Zuschauern ist in Worms ein Fallschirmspringer tödlich verunglückt. Die genaue Unglücksursache ist bislang unklar.
Die große Koalition streitet weiter. In wichtigen Reformvorhaben wie der Steuerreform, der Einführung von Mindestlöhnen und der Gesundheitspolitik stellte sich die Union am Wochenende gegen die SPD.
Die Entscheidung über den Bundeswehr-Einsatz im Libanon verzögert sich. Die für Montag geplante Sondersitzung des Kabinetts zum deutschen Beitrag für die UN-Mission wurde verschoben.
Die deutsche Springreiterin Meredith Michaels-Beerbaum hat sich die Bronzemedaille bei den Weltreiterspielen in Aachen gesichert. Im letzten Umlauf musste sie einen Abwurf einstecken.
Bei Anti-Terror-Razzien in London und Manchester hat die britische Polizei am Wochenende 16 Verdächtige festgenommen.
Auf den Kanarischen Inseln sind innerhalb von nur 24 Stunden fast 800 illegale Einwanderer aus Afrika eingetroffen. Bereits am Samstag haben 674 Immigranten mit Fischerbooten die Küstengewässer der Inselgruppe erreicht.
Insgesamt sechs Leichtathleten kommen in den Genuss des erstmals geteilten und eine Million Dollar schweren Doppel-Jackpots der Golden League. Für deutsche Sportler gab es beim Istaf in Berlin keine Siege.
In Berlin ist die Weltmeisterschaft der Feuerwerkskünstler, die Pyronale 2006, zu Ende gegangen. Den Titel holte sich das Team aus Portugal vor Russland und Italien. Knapp 50.000 Zuschauer sahen das Spektakel.
Nach der spektakulären Entführung eines 20-jährigen Russen in Berlin hat die Polizei noch keine heiße Spur zu den Tätern.
Obwohl am 1. September der meteorologische Herbst begonnen hat, kehrt noch einmal der Sommer zurück.
Die Basketballmannschaft Spaniens hat bei den Weltmeisterschaften in Japan zum ersten Mal den Titel geholt. Sie besiegte im Endspiel Griechenland deutlich mit 70:47, das die die hohen Erwartungen nach dem Sieg gegen die USA nicht erfüllen konnte.
Die deutsche Nationalelf erarbeitet sich zum Auftakt der EM-Qualifikation einen verdienten Sieg gegen Irland. Der Rausch der WM ist vorbei und doch war Stuttgart im Taumel der anhaltenden Euphorie um die junge Truppe.
"Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt bleibt dumm!" heißt es im berühmten Titelsong der TV-Serie "Sesamstraße". Aber auch Erwachsene haben Fragen, die sie selbst nicht beantworten können.
Nach dem Brand in einer deutschen Chemiefirma im Nordwesten Spaniens treibt ein Giftteppich auf dem Fluss Umia.
Ein in Vietnam festgenommener US-Menschenrechtler ist in einen Hungerstreik für seine Freilassung getreten. Ihm wird vorgeworfen einen Anschlag geplant zu haben.
Egal, zu wie vielen päpstlichen Auslandsreisen Benedikt XVI. noch aufbrechen wird: Seine vierte wird für ihn immer eine ganz besondere bleiben. Bei seinem Bayern-Besuch wird er wohl zum letzten Mal seine Heimat sehen.
Bundesliga-Trainen Peter Neururer besteht darauf freiwillig bei Hannover 96 aus dem Amt geschieden zu sein. Um seine Zukunft macht er sich keine Sorgen, da er schon neue Angebote habe.
Den Versprechen der Politiker glauben einer Umfrage zufolge die wenigsten Bürger.
Das Papamobil, das Papst Johannes Paul II. bei seinem Besuch in Großbritannien genutzt hatte, ist für 55.000 Euro versteigert worden.
Eine der angesehensten Richterinnen Großbritanniens soll künftig die Ermittlungen zum Tod von Prinzessin Diana und deren Freund Dodi Fayed leiten.
Nach der Beschädigung von NPD-Wahlplakaten in Köpenick ist in der Nacht zum Sonntag ein 45 Jahre alter Punk von einem 25-jährigen Angehörigen der rechten Szene angegriffen worden.
Eine bei der Ausländerbehörde und dem Bezirksamt beschäftigte vietnamesische Polizei-Dolmetscherin soll Chefin eines Berliner Schleuserrings sein.
Ein direkter Untergebener des ehemaligen Al Qaida-Führers Abu Musab al Sarkawi ist im Irak festgenommen worden. Der Mann sei Vize-Chef der Organisation im Irak gewesen und soll für den Anschlag auf ein schiitisches Heiligtum in Samarra verantwortlich sein.
Mit dem kalkulierten Aufprall der Raumsonde SMART-1 auf dem Mond ist am Sonntagmorgen die erste europäische Mondmission erfolgreich zu Ende gegangen. Die Raumsonde zerschellte planmäßig um 07.42 Uhr MESZ auf der Oberfläche des Mondes.
Trotz eines alarmierenden Pentagon-Berichts sieht US-Präsident George W. Bush keinen Bürgerkrieg im Irak. Es handele sich um eine sehr kleine Anzahl von Irakern, die religiös motivierte Gewalttaten verübten, sagte Bush.
Die große Guggenheim-Schau in der Bonner Bundeskunsthalle erweist sich als der erwartete Publikumsmagnet. Bislang sahen rund 162.000 Besucher die weltweit einmalige Präsentation.
Nach dem Verlust von einer Million Kunden allein im ersten Halbjahr geht die Telekom mit einer neuen Führungsstruktur in die Offensive. Die neue Aufgabenverteilung soll den Konzern an die Spitze Europas bringen.
Roland Koch hat mit seinem Vorschlag für die Nutzung der Überschüsse der Bundeagentur für Arbeit in seiner Partei keine Zustimmung geerntet. Kanzlerin Merkel ist zurückhaltend und Fraktionschef Kauder will eine Rückzahlung.
UN-Generalsekretär Kofi Annan hat eine positive Bilanz seiner Gespräche mit iranischen Spitzenvertretern in Teheran zum Atomstreit gezogen. Heute trifft Annan noch mit Irans Präsident Ahmadinedschad zusammen.
Chancen: Entscheidet sich die Politik für das Eigentumsmodell, hält sie sich alle Möglichkeiten offen – auch den kompletten Verkauf einzelner Bahn-Sparten. Durch den vermutlich zunehmenden Wettbewerb auf der Schiene fließen dem Staat außerdem zusätzliche Steuereinnahmen zu, und es entstehen Arbeitsplätze.
Chancen: Der integrierte Konzern ist die Wunschlösung des Finanzministers. Peer Steinbrück (SPD) erhofft sich dadurch, dass der Börsengang schon 2008 möglich ist.
Chancen: Ein Bahnkonzern, der Schienennetz und Transportgeschäft unter einem Dach vereint, stimmt sich besser ab. Die Bahn warnt, dass es ansonsten häufiger zu Chaos kommen könnte.
Es ist wichtig, dass wir Deutsche uns auch mit unserer Vertreibungsgeschichte auseinandersetzen, gewiss. Zwei Ausstellungen geben darüber erschöpfend Auskunft, Bücher von Günter Grass, Jörg Friedrich oder Peter Glotz leuchten die deutsche Opferseite des Weltkriegs aus.
Displays im Herd, digitale Fische im Aquarium: Auf der Funkausstellung kann man schon heute sehen, wie der Alltag der Zukunft aussehen wird
Wehe, wenn der Mann mit Lotte, seinem deutschen Pinscher, im Kiez spazieren geht. Lotte, von eher gelassenem Gemüt, schnüffelt mal hier, mal da, doch Schauspieler Hans-Jürgen Schatz zählt still mit: Diese vergammelte Wiese!
Polizei fahndet nach Wohnung der Entführer
Ministerin Wanka rügt Umgang mit privaten Mails Petke: Sammelbriefkasten ist gängiges Verfahren
Die Polizei hat gestern Vormittag den Nazi-Schläger Timo L. festgenommen.
Ein Bundesminister will Ein-Euro-Jobber im Nahverkehr einsetzen, Berlins SPD fordert ein neues Hartz-IV-System. Pro & Contra
„Auf die Schiene setzen“ vom 30. August 2006 Es geht ihm nicht um die richtige Entscheidung für die Reisenden und die Versender der Bahn.
„Der Schweiger“ vom 24. August 2006 Zutreffend fand ich die Überschrift über Ihrem Artikel zu Herrn Flierl.
Chancen: Die zumindest rechtliche Trennung von Netz und Betrieb wäre ein Signal für Wettbewerber, dass der Staat auf Dauer die Regeln auf dem Schienenmarkt bestimmt – und nicht der mächtigste Konzern. Das würde neue Anbieter ermutigen, in den Markt einzusteigen, vor allem im wachsenden Segment des Güterverkehrs.
Frauen wie Seyran Ates und Necla Kelek verdanken wir, dass jene Musliminnen in Deutschland, die in archaischen Macho-Familien leben, heute besser geschützt sind als vor zehn Jahren. Weil Ates als Anwältin und Kelek als Buchautorin kein Blatt vor den Mund nehmen, wird über Ehrenmorde und Zwangsverheiratungen nicht mehr nur in Frauencafés diskutiert, sondern im Bundestag.
Die Meldung ist klein, doch die Nachricht ist gut: Die Uefa hat zur EM-Qualifikation ihre Regelauslegung verfeinert. Die so genannte Rudelbildung, das mit diesem Begriff aus dem Tierreich umschriebene gruppendynamische Reklamieren und Rangeln rund um den Schiedsrichter, wird künftig strenger geahndet.
Wie wahrscheinlich ist ein „Tornado“ in Berlin? Im Pro-7-Zweiteiler fliegen zum Wochenbeginn die Fetzen
Behinderungen in Mitte und Kreuzberg. Am Sonntagabend sind wieder die Inline-Skater unterwegs, weshalb es zwischen 20 Uhr 30 und 22 Uhr 30 vorübergehend zu Verkehrsbehinderungen kommen kann.