Alle Tagesspiegel-Artikel vom 19.06.2009
zum Hauptinhalt

Die Polizei holt sich Verstärkung, um vor Überraschungsaktionen bei der für heute geplanten Massenbesetzung des Flughafens Tempelhof gefeit zu sein: Nach Tagesspiegel-Informationen sollen sieben Hundertschaften aus anderen Bundesländern anreisen. Die Polizei wollte sich dazu nicht äußern.

Von Tanja Buntrock

Die geplante Tempelhof-Besetzung spaltet die Berliner Regierungskoalition: Überraschend hat die Linkspartei ihr Unterstützung für die umstrittene Aktion verkündet. Der Koalitionspartner reagierte empört. Allerdings hat die SPD selbst ein Problem: Auch die Jusos machen mit.

Von
  • Sabine Beikler
  • Ulrich Zawatka-Gerlach

Einen Tag vor der geplanten Massenbesetzung des früheren Berliner Flughafens Tempelhof haben die Initiatoren betont, dass es ihnen nicht um Gewalt geht. Die Aktivisten wollen zivilen Ungehorsam zeigen und die nicht genutzte Fläche für die Bürger zugänglich zu machen.

Die Europäische Union hat mit Zugeständnissen an Irland den Reformvertrag von Lissabon gerettet. Der britische Premier Gordon Brown hatte lange dagegen gekämpft.

Abrutschende Haenge bedrohen Oderberg

Der Geisberg in der Kleinstadt Oderberg könnte weiter abrutschen. Ein Wohnhaus und eine Garage dürfen schon jetzt aus Sicherheitsgründen nicht mehr betreten werden. Auch eine Schule und eine Kirche des Ortes seien bedroht.

Ein Autofahrer übersieht am Donnerstagabend beim Linksabbiegen eine rote Ampel. Sein Wagen kollidiert mit einem anderen und überschlägt sich. Er und einer seiner Mitfahrer werden schwer verletzt.

Auch am frühen Freitagmorgen ist die Serie von vermutlich politisch motivierten Brandstiftungen an Autos in Berlin fortgesetzt worden. In Treptow und Reinickendorf brannten insgesamt drei Fahrzeuge.

UPDATE Erneut wurden Fahrzeuge aus vermutlich politischen Motiven angezündet. Einer der Anschläge in der Nacht zu Donnerstag ereignete sich vor dem Haus des Berliner CDU-Politikers Robbin Juhnke. Die Tatverdächtigen wurden inzwischen wieder freigelassen.

Von Lars von Törne

Die Menschen in Iran warten auf das Freitagsgebet und damit auf die Predigt ihres religiösen Führers Chamenei. Die entscheidende Frage: Wie äußert er sich zu dem Protest.

In den USA ist eine mittellose alleinstehende Mutter das Herunterladen ihrer Lieblingslieder teuer zu stehen gekommen. Pro Titel muss sie eine Strafe von 80.000 Dollar zahlen, insgesamt 1,9 Millionen Dollar - die Industrie jubiliert.

Von Rita Neubauer

Jugendklubs erhalten jetzt nur noch Geld, wenn sie vorweisen, wie viele Besucher sie haben und was sie mit ihnen unternehmen. Alles muss genau dokumentiert werden, so steht es in den neuen „Leistungs- und Qualitätsentwicklungsvereinbarungen“, die die Klubs mit dem Jugendamt abgeschlossen haben.

Ina kehrt zurück an die Orte ihrer Kindheit und Jugend, zurück in ihre Heimatstadt Freiberg in der DDR, in den Sommer 1987. Der Grund: die unvergessliche Erinnerung an ihre erste große Liebe.

Wenn Schiedsrichter Otto Deutsch heute um 18.30 Uhr das diesjährige Finale Potsdamer Kickers II – SV Babelsberg 03 III um den Fußball-Kreispokal in Elstal anpfeift, gibt es ein Novum.

Arbeiten von Schülern, die unter Leitung der Künstler Christa und Peter Panzner, Peter Bause, Monika Olias, Birgit und Bernd Krenkel, Heike Isenmann, Mathias Melchert, Christoph Knäbich und Ansgar Koch an der Kunstschule Potsdam entstanden sind, werden ab heute um 19 Uhr im Kunstraum präsentiert. Die Ausstellung „Demokratie hier.

Berlin - Nach dem Brand eines Busses am Mittwoch auf der Grünauer Straße in Berlin-Köpenick hat die BVG angeordnet, bei Fahrzeugen dieses Typs vor dem Verlassen der Betriebshöfe besonders gründlich die Filter am Kompressor zu überprüfen. Aus dem Verkehr gezogen werden diese Busse nach Angaben von BVG-Sprecherin Petra Reetz nicht, obwohl bereits der dritte Bus dieser Bauart ausgebrannt ist.

Von Klaus Kurpjuweit

Freitags gibt es „FREITAGS“ in den PNN. Immer kurz vor dem Wochenende – wenn nämlich in Potsdam Kultur besonders groß geschrieben wird – erhebt die PNN-Kulturredaktion ihre Stimme, um in dieser Kolumne das kulturelle Leben in Potsdam und das Zeitgeschehen aus feuilletonistischer Sicht zu kommentieren.

console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })