Alle Tagesspiegel-Artikel vom 29.11.2011
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Berlin - Alba Berlins Basketballern stand ins Gesicht geschrieben, dass sie zuletzt achtmal in Folge gewonnen hatten. DaShaun Wood klatschte theatralisch imaginäre Mitspieler ab, als er zum Warmmachen aufs Feld gesprintet kam, bei der Korblegerkette rangelten Heiko Schaffartzik und Yassin Idbihi ein wenig und grinsten sich danach an wie zwei Drittklässler, die unbeaufsichtigt von den Eltern herumblödeln.

Von Lars Spannagel

Facebook hat sich für die Übertragung der Facebook-Seite des Darmstädter Pharmakonzerns Merck auf dessen US-Namensvetter Merck & Co entschuldigt. Dies sei aufgrund eines Verwaltungsfehlers geschehen, räumte Facebook am Montag ein.

Neue IT-Spezialisten braucht das Land.

Es gibt so viele freie Stellen wie noch nie, vor allem die IT-Branche sucht Nachwuchs. Allein in Berlin und Brandenburg benötigen 73 Prozent der Unternehmen aktuell Fachkräfte – auch auf der Messe „Future Jobs“.

Von Katrin Schulze

Die meisten Arbeitnehmer in Deutschland müssen sich immer noch nach starren Arbeitszeiten richten. Im vergangenen Jahr arbeiteten nach einer Erhebung des Statistischen Bundesamts 58,1 Prozent der Beschäftigten in Jobs mit vorgegebener Dauer sowie festen Anfangs- und Endzeiten.

Das Hamburger Architekturbüro Schweger und Partner hat den Wettbewerb für den Bau der geplanten Hauptstadtrepräsentanz des Industriekonzerns Thyssen-Krupp am Schlossplatz in Mitte gewonnen. Dies teilte der Konzern am Dienstag mit.

Facebook gibt seinen Nutzern das Gefühl, Teil einer großen, coolen Sache zu sein. Smalltalk rund um den Erdball, in Echtzeit, mit 800 Millionen Menschen gleichzeitig – und Mark Zuckerberg, der Erfinder des Ganzen, ist Teil der Familie, ganz privat, mit Fotos, Filmchen und Haustier.

Der laut Premierminister Jens Stoltenberg schlimmste Terrorist Norwegens seit Ende des Zweiten Weltkriegs wird aller Voraussicht nach mit einer Therapie statt dem Gefängnis rechnen müssen. Viele in Norwegen werden wütend sein über das psychiatrische Gutachten vom Dienstag, das Anders Breivik eine Strafunfähigkeit wegen gravierender psychischer Erkrankung „ohne Zweifel“ zubilligt.

Rechtsradikale Gesänge im Fußballstadion des FSV Zwickau werden ein Nachspiel haben: Die Polizei ermittelt gegen unbekannt, nachdem am vergangenen Freitagabend beim Spiel des einheimischen Fußball-Oberligisten gegen Erzgebirge Aue II von den Rängen „Terrorzelle Zwickau – olé, olé, olé“ sowie „NSU“ skandiert worden war.

Als Finanzdezernent führte Jochen Palenker die Jüdische Gemeinde aus der Schuldenkrise. Jetzt hört er auf An diesem Sonntag wählen die rund 11 000 Mitglieder eine neue Leitung.

Von Claudia Keller

Der überraschend kräftige Anstieg des US-Verbrauchervertrauens im November hat am Dienstag die Aktienmärkte unterstützt. Der Dax weitete seine Gewinne aus und notierte zum Handelsschluss mit 5799 Punkten ein Prozent höher.

London - In einer Stimmung wachsender wirtschaftlicher Depression hat Großbritannien die offiziellen Wachstumserwartungen nach unten und die Größe des Haushaltslochs nach oben revidiert. Im Unterhaus musste Schatzkanzler George Osborne am Dienstag zugeben, dass er wegen der Konjunkturschwäche mehr Schulden machen und länger sparen muss als geplant.

Potsdam - Schulschließungen in dünn besiedelten Regionen Brandenburgs könnten verhindert werden – durch private Betreiber. Nicht nur die CDU, sondern jetzt auch die SPD kann sich vorstellen, dass freie Schulen in die Bresche springen, wenn staatliche geschlossen werden müssen.

Von Thorsten Metzner

Mit großer Mehrheit haben sich die Tagesspiegel-Leser, die an unserer Pro&Contra-Umfrage am Montag teilnahmen, für eine Verschärfung der Leinenpflicht ausgesprochen. 78,1 Prozent der Anrufer unterstützten das Vorhaben, nur noch solche Hunde laufen zu lassen, deren Halter mit ihnen zusammen eine Hundeschule besucht und einen „Hundeführerschein“ erworben haben.

Foto: dapd

Amsterdam - Der Machtkampf beim niederländischen Fußball-Rekordmeister Ajax Amsterdam spitzt sich weiter zu. Nach heftigen Debatten um die Verpflichtung des früheren Bayern-Trainers Louis van Gaal als Ajax-Generaldirektor verlangt der Mitgliederrat des Klubs nun den Rücktritt des gesamten Aufsichtsrates.

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