
© Kitty Kleist-Heinrich
Probejahr am Gymnasium: 1000 Berliner Siebtklässler nicht geeignet fürs Gymnasium
Bei rund 1000 Siebtklässlern ist schon jetzt absehbar, dass sie das Gymnasium nicht schaffen werden. Und trotzdem müssen sie dort erst mal bleiben. Rektoren sprechen von einer „pädagogischen Katastrophe“.
Stand:
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.
Die Verlängerung der Probezeit an den Gymnasien wird zum Problem: Obwohl bei schätzungsweise 1000 Siebtklässlern schon jetzt feststeht, dass sie für diese Schulform ungeeignet sind, müssen sie auf den Gymnasien bleiben, weil die Sekundarschulen jetzt keine Plätze frei haben. Zum Schuljahresende sollen sie in sogenannten Rückläuferklassen zusammengefasst werden. Diese Sammelbecken gescheiterter Schüler gelten unter Schulleitern als „pädagogische Katastrophe“, während die Bildungsverwaltung von einer „sehr wohl geeigneten und notwendigen Organisationsform“ spricht, „die nicht verteufelt werden sollte“.
- showPaywall:
- true
- isSubscriber:
- false
- isPaid:
- true