Berlin: Alle Signale standen auf Rot
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Berlin: Alle Signale standen auf Rot

Nach Computerausfall steckten U-Bahnen im Tunnel fest und verspäteten sich bis zu 40 Minuten. BVG schließt Anschlag aus

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Ein erstmalig aufgetretener Computerfehler hat gestern Mittag das gesamte Berliner U-Bahn-Netz fast zum Erliegen gebracht. Gegen 12.30 Uhr brach durch einen Fehler im Zentralcomputer der Datentransfer zwischen den etwa 30 Stellwerken zusammen. Alle Signale fielen auf Rot, alle Züge blieben stehen. Die Leitstelle entschied sich deshalb, die Züge per Funk zu steuern. Die Züge durften also nur auf mündliches Kommando weiterfahren. Da dieses Notsystem deutlich langsamer ist, gab es im gesamten Netz starke Verspätungen. BVG-Sprecherin Petra Reetz sprach von bis zu 40 Minuten. Überall steckten Züge auch in den Tunneln fest, in der Nähe des Bahnhofs Zoo hielt ein Zug sogar 20 Minuten im Tunnel. Da die Stromversorgung funktionierte, brannte immerhin die Beleuchtung in den Waggons. Betroffen waren tausende Reisende in 172 Zügen.

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