Zehn Demonstranten festgenommen: Autonome randalieren in Potsdam
Die Polizei hat am Silvestertag eine nicht angemeldete Demonstration der linken Szene in Potsdam aufgelöst. Zehn Demonstranten im Alter von 17 bis 30 Jahren wurden festgenommen.
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Die Polizei hat am Silvestertag eine nicht angemeldete Demonstration der linken Szene aufgelöst. Etwa 30 Vermummte hatten sich nach Polizeiangaben gegen 18.30 Uhr auf der Zeppelinstraße versammelt. Sie trugen Transparente mit der Aufschrift „Antifa“. Aus der Demo heraus wurden Häuser mit der Parole „Archiv bleibt“ beschmiert. In der Brandenburger Straße wurden zwei Schaufenster eingeschlagen und ein abgestellter Funkwagen beschädigt. Beim Eintreffen weiterer Einsatzkräfte flüchteten die Teilnehmer. Zehn Demonstranten im Alter von 17 bis 30 Jahren wurden festgenommen. Ein weiterer leistete so heftigen Widerstand, dass ihm trotz des Einsatzes von Pfefferspray die Flucht gelang. Zwei Jugendliche wurden später an die Eltern übergeben. Vor der Polizeiinspektion sammelten sich am Abend zwölf Demonstranten und forderten lautstark die Freilassung der Festgenommenen. Diese erfolgte nach Polizeiangaben aber erst am frühen Neujahrsmorgen. Sie erhielten Anzeigen wegen Landfriedensbruch, Verstoß gegen das Versammlungsgesetz und Widerstand. Auf der linken Internetseite „indymedia“ war von einer „Spontandemo gegen Gentrifizierung“ die Rede. Die Szene sprach von 70 Demonstranten.
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