Einsatz in Brandenburg: Berlins Polizei setzt auf den Stadtplan - und nicht aufs Navi
zum Hauptinhalt
Dem Straßenverlauf bitte folgen. In vielen Autos gibt es Navigationsgeräte, bei der Polizei nicht. 

© AFP

Tagesspiegel Plus

Einsatz in Brandenburg: Berlins Polizei setzt auf den Stadtplan - und nicht aufs Navi

Berliner und Brandenburger haben vereinbart, Ganoven künftig auch im Nachbarland zu jagen. Aber kennen sich Berlins Polizisten da überhaupt gut aus? Werden sie geschult? Und wie macht das die Feuerwehr? Wir haben nachgefragt.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Was unterscheidet Polizei und Feuerwehr? Richtig, das Navigationsgerät. Die Hälfte der roten Autos hat bereits ein elektronisches Navi, die blau-silbernen haben einen Stadtplan. „Wir verfahren uns nicht, weil wir uns auskennen“, beteuerte ein Polizist auf Nachfrage. Am Mittwoch hatten Berliner und Brandenburger Polizei vereinbart, Ganoven künftig auch im Nachbarland zu jagen. Doch wie orientiert sich der Zehlendorfer Streifenpolizist in Kleinmachnow? „Er kennt sich aus, zur Not wird er von der Leitstelle geleitet“, hieß es bei der Gewerkschaft der Polizei. Navigationsgeräte werden nicht gefordert. Spezielle Schulungen zur Straßenkunde gibt es nicht. Ein festes Navi sei zu teuer. Andere Bundesländer sehen das anders – in Brandenburg ist das Navigationsgerät Standard.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })