Koloniale Raubkunst: Berlins verfluchte Schätze
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Der Gedenkkopf einer Königinmutter, erbeutet im 16. Jahrhundert aus dem Königreich Benin (Nigeria).

© Staatliche Museen zu Berlin/David von Becker

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Koloniale Raubkunst: Berlins verfluchte Schätze

Es wurde betrogen, gestohlen, gemordet – an vielen Kunstwerken in Berliner Museen klebt Blut. Forscher müssen sich fragen: Dürfen sie noch hierbleiben?

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Stolz steht das Haupt der Königinmutter in der Vitrine. Vom Licht der Galeriefenster des Bode-Museums umspielt, wirkt sie größer, mächtiger als sie mit ihren 51 Zentimetern vom Sockel bis zur Spitze ihrer gewölbten Krone tatsächlich ist. Vermutlich stellt die Büste Idia dar, die Mutter von Oba Isgle, einem Herrscher des Königreichs Benin im 16. Jahrhundert.

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