Deutsch-Israelische Regierungskonsultationen: Benjamin Netanjahu in Berlin: 40 Stunden Ausnahmezustand
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Benjamin Netanjahu und sein Kabinett besuchen Berlin am Montag und am Dienstag.

© dpa/Picture Alliance

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Deutsch-Israelische Regierungskonsultationen: Benjamin Netanjahu in Berlin: 40 Stunden Ausnahmezustand

Der Ministerpräsident von Israel schläft in der City West: 17 BVG-Linien sind Montag und Dienstag betroffen, die Berlinale weicht aus.

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Ein Gutes werden die Absperrungen rund um das Hotel Waldorf Astoria haben. Mehrere Dutzend angekettete Fahrradleichen werden verschwinden. Denn die Straßen zwischen Zoo und Gedächtniskirche werden Montag und Dienstag während des Besuchs des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zum „Polizeilichen Sicherheitsbereich“. Sicherheitshalber hat die Berliner Polizei Hunderte Hinweisplakate angebracht. Mit Kabelbindern sind die laminierten Zettel an jedem Fahrradständer, an jedem Verkehrsschild und an jedem Straßenbaum angebracht. Auf ihnen steht: „Es ist untersagt, hier Fahrräder oder sonstige Gegenstände abzustellen oder anzuschließen.“ Dies gilt für den Zeitraum Montag früh, 8 Uhr bis Dienstagnacht, 24 Uhr. Wer sich nicht daran hält, darf gewiss sein: Die Polizei wird die Schlösser knacken und die Räder abtransportieren, selbstverständlich ist dies für die Eigentümer „kostenpflichtig“, wie es heißt. Freundlich geht es auf den Zetteln weiter: „In Ihrem eigenen Interesse bitten wir Sie um Beachtung dieser Anordnung.“

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