Spurensuche an der Brunnenstraße: Das Geheimnis des Tresors
zum Hauptinhalt
Rost als Chronist. Die Brunnenstraße galt vor dem Krieg als der „Ku’damm des Nordens“. Auf dem verwilderten Eckgrundstück fanden Bauarbeiter einen Tresor, dem Passanten inzwischen zugesetzt haben.

© Gerd Nowakowski

Tagesspiegel Plus

Spurensuche an der Brunnenstraße: Das Geheimnis des Tresors

Ein 100 Jahre alter Geldschrank liegt an der Brunnenstraße herum – er erzählt Geschichten von glanzvollen und gespaltenen Zeiten. Eine Spurensuche.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Der Rost ist der Chronist der verlorenen Zeit. Die braunen Flechten haben die massiven Stahlwände überzogen, sie künden von einer Vergangenheit, die so rätselhaft ist wie dieser überraschende Fund in der Brunnenstraße 50 in Mitte. Vor einigen Wochen sind Arbeiter, die ein Bauprojekt vorbereiten, bei einer Grabung auf den historischen Tresor gestoßen. Aus dem Schutt der Geschichte geholt an der Stelle, wo die Brunnenstraße auf die Bernauer Straße stößt, liegt der Stahlkoloss nun auf dem Brachgelände herum. Und hat viel zu erzählen.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })