Michael Müller über Chancen in der Flüchtlingsdebatte: Das Ziel für Berlin: Vollbeschäftigung
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Michael Müller (rechts), hier in der Kleiderkammer in der Notunterkunft Karlshorst, sieht Berlin in einem „ganz neuen Kapitel der Migrationsgeschichte“.

© Wolfgang Kumm/dpa

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Michael Müller über Chancen in der Flüchtlingsdebatte: Das Ziel für Berlin: Vollbeschäftigung

Berlins Regierender Bürgermeister sieht viele Vorteile der Zuwanderung. Für den Arbeitsmarkt schlägt er vor: Start-Ups sollen ausbilden können und die Industrie Freiwillige beschäftigen.

Von Ulrich Zawatka-Gerlach

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„Berlin wird eine echte europäische Metropole, das haben wir doch immer so gewollt.“ Auf der Klausurtagung der SPD-Abgeordnetenhausfraktion in Jena hob der Regierende Bürgermeister Michael Müller die Chancen der Zuwanderung aus dem Ausland hervor. Die Stadt schreibe nun – nicht nur wegen der Flüchtlinge – ein „ganz neues Kapitel der Migrationsgeschichte“. Um die Menschen zu integrieren, die nach Berlin kämen, und ihnen Chancengleichheit zu gewähren, bedürfe es zwingend einer aktiven Arbeitsmarktpolitik, sagte Müller am Sonnabend in seinem Referat auf der Klausur. Der Regierungschef plädierte dafür, die derzeit gute wirtschaftliche Situation zu nutzen für Zeiten, „wenn es wieder schwieriger wird“.

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