Ende eines DDR-Erlebnisbads: SEZ in Berlin-Friedrichshain soll abgerissen werden
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Das Außenschwimmbecken des Sport- und Erholungszentrums (SEZ) in Friedrichshain um 1983.

© Bundesarchiv, Inv.–Nr. 5M 2018-01024,10

Ende eines DDR-Erlebnisbads: SEZ in Berlin-Friedrichshain soll abgerissen werden

Das Sport- und Erholungszentrum an der Landsberger Allee war ein Vorzeige-Projekt der DDR. Jetzt steht fest: Das Erlebnisbad SEZ soll abgerissen werden.

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Das frühere Sport- und Erholungszentrum (SEZ) in Berlin, Vorzeige-Erlebnisbad der DDR, soll abgerissen werden. Laut aktuellem Bebauungsplan sollen auf dem Gelände rund 500 Wohnungen und eine neue Schule gebaut werden.

„Die Umsetzung des Bebauungsplans wird den Abriss des gesamten Gebäudebestands erfordern“, teilte die Berliner Finanzverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Damiano Valgolio (Linke) mit. Das Schreiben vom 21. Dezember liegt der Nachrichtenagentur dpa vor.

Bildnummer: 50265392  Datum: 15.06.1988  Copyright: imago/PEMAX
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© imago/PEMAX

Keines der Gebäude steht demnach unter Denkmalschutz. Zuvor hatten die „Berliner Zeitung“ und der „Berliner Kurier“ berichtet.

Im März 1981 war das Sport- und Erholungszentrum (SEZ) in Anwesenheit Honeckers eröffnet worden. Damals gab es dort sogar ein Wellenbad. Heute sind Teile des Geländes immer noch ruiniert. - Foto: Bundesarchiv, Bild 183-Z0320-406 / Reiche, Hartmut / CC-BY-SA 3.0
Im März 1981 war das Sport- und Erholungszentrum (SEZ) in Anwesenheit Honeckers eröffnet worden. Damals gab es dort sogar ein Wellenbad.

© Bundesarchiv

Auf die Frage, wer mit Abriss und Bebauung beauftragt werden solle, verwies die Finanzverwaltung auf laufende Abstimmungen mit der Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte (WBM). Überlegungen für eine mögliche Zwischennutzung des Geländes bis zum Abriss seien noch nicht abgeschlossen.

Bildnummer: 52446061  Datum: 14.03.1980  Copyright: imago/Werner Schulze
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Bauarbeiten am Sport- und Erholungszentrum (SEZ) im Jahr 1980

© imago stock&people

Das Grundstück in Berlin-Friedrichshain war 2003 vom Land Berlin an einen Investor verkauft worden – für einen symbolischen Euro. Das Freizeitbad, das jahrelang Verluste machte, war zu dieser Zeit bereits geschlossen.

Der Käufer wurde damals verpflichtet, bis 2007 wieder einen Badebetrieb im SEZ zu schaffen. Nach einem jahrelangen Rechtsstreit um die Nutzung verfügt das Land seit vergangenem Jahr nun wieder über das Grundstück. (dpa)

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