
© Thilo Rückeis
Stadtentwicklung in Berlin-Schöneberg: Geht’s auch ’ne Nummer schmaler?
Die Gegend zwischen dem Wittenbergplatz und dem Nollendorfplatz ist vom Verkehr geprägt. Bald soll es dort schöner werden – und die Meinungen der Bürger sind gefragt.
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Schön ist es nicht auf den 750 Metern zwischen Wittenbergplatz und Nollendorfplatz in Schöneberg. Zumindest darin waren sich Politiker, Fachleute und das Publikum am Donnerstagabend einig bei einer Bürgerveranstaltung in der Urania. Durch autogerechte Planungen aus den 1960er Jahren seien „überdimensionierte“ Straßen entstanden, sagte Siegmund Kroll, Stadtplanungsamtsleiter von Tempelhof-Schöneberg. Fußgänger und Radfahrer müssten in der „verkehrsumtosten“ Gegend eine „Riesen-Durststrecke absolvieren“, fand Heinz Tibbe vom Stadtplanungsbüro „Gruppe Planwerk“. Nun will Stadtentwicklungsstadträtin Sibyll Klotz (Grüne) die „Sünden der Vergangenheit heilen“.
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