Schießstandaffäre in Berlin: Geisel wehrt sich gegen Vorwürfe
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Innensenator Andreas Geisel (SPD) steht wegen der Schießstandaffäre unter Druck.

© imago/Reiner Zensen

Tagesspiegel Plus Update

Schießstandaffäre in Berlin: Geisel wehrt sich gegen Vorwürfe

Der Innensenator weist die Kritik zurück, zugunsten von Margarete Koppers ein Auge zugedrückt und kein Disziplinarverfahren eingeleitet zu haben.

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Die Opposition im Abgeordnetenhaus hat vom Senat gefordert, die Ernennung von Margarete Koppers zur Generalstaatsanwältin auf Lebenszeit vorerst auszusetzen. Zunächst solle Innensenator Andreas Geisel (SPD) im Innenausschuss erklären, warum er im Mai 2017 kein Disziplinarverfahren eingeleitet hat, obwohl die Staatsanwaltschaft gegen Koppers ein Ermittlungsverfahren eröffnet hat. Bei den neuen Trickserei-Vorwürfen geht es darum, dass Geisel Koppers den Weg von der Polizeivizepräsidentin zur Generalstaatsanwältin frei gemacht haben soll. Bei einem Disziplinarverfahren wäre die Ernennung im März 2018 nicht möglich gewesen, erklärten CDU, FDP und SPD-Innenexperte Tom Schreiber.

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