Zoff im DGB Berlin-Brandenburg: Gestörte Einheit
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Dem Sozialdemokraten Christian Hoßbach wird die Nähe zur SPD vorgeworfen. Fast alle führenden DGB-Gewerkschafter sind SPD-Mitglied.

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Zoff im DGB Berlin-Brandenburg: Gestörte Einheit

Verdi und GEW wollen den Vorsitzenden Christian Hoßbach loswerden. Die Hamburger Gewerkschafterin Katja Karger ist Favoritin für die Nachfolge.

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Diesen Satz hört man derzeit häufiger in Gewerkschaftskreisen: „Mit Stumpenhusen wäre das nicht passiert.“ Bis Februar 2019 war Susanne Stumpenhusen die Chefin des Verdi-Bezirks Berlin-Brandenburg. Dann kam Frank Wolf. Stumpenhusens Nachfolger ist gerade ein Konflikt entglitten, der den gesamten Deutschen Gewerkschafts Bund (DGB) schlecht aussehen lässt. Am Hackeschen Markt sitzt der Bundesvorsitzende Reiner Hoffmann in seinem Büro und runzelt die Stirn ob der Berliner Verhältnisse. Eigentlich hätte der Bezirksvorstand des DGB in Berlin-Brandenburg bereits eine Empfehlung zur Wahl der/des nächsten Vorsitzenden bei Hoffmann einreichen sollen. Doch die Berliner sind sich nicht einig. Vor ein paar Wochen erst haben sie die stellvertretende Vorsitzende verloren, und jetzt demontieren sie auch noch den Vorsitzenden. Solidarität ist auch innerhalb des DGB, der von acht Einzelgewerkschaften getragen wird, keine Selbstverständlichkeit.

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