Der Fall Kurras: Grenzenlose Solidarität mit dem Todesschützen
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Nach dem Schuss. Das jetzt aufgetauchte Bild zeigt den tödlich verwundeten Benno Ohnesorg auf dem Hinterhof der Krummen Straße - rechtes Einsatzleiter Starke, links der uniformierte Beamte Geier, ganz links Karl-Heinz Kurras. Geier erklärte später vor Gericht, Starke sei nicht dort gewesen. Starke behauptete, dass er Kurras nicht gesehen habe.

© Schöne

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Der Fall Kurras: Grenzenlose Solidarität mit dem Todesschützen

Neue Dokumente zeigen, wie Benno Ohnesorg vor der Deutschen Oper wirklich starb. Sie legen den Schluss nahe: Der Schuss wurde gezielt abgeben – und die Polizeiführung vertuschte die Tat.

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Karl-Heinz Kurras hat merklich abgebaut in den letzten Jahren, der rüstige Rentner ist zu einem gehbehinderten Pflegefall geworden. Aber er lebt noch in seiner Staakener Eigentumswohnung mit Blick auf die Weinbergshöhe; nicht im Pflegeheim, wie Zeitungen meldeten. Eine typische Wohnanlage aus den 60er Jahren, langweilig und gepflegt, mit kleinen Plattenwegen von den Hauseingängen zum Parkplatz. Rasen betreten verboten. Es ist nicht nur wegen des ebenso schwierigen wie prominenten Nachbarn, dass man sich hier als Journalist nicht willkommen fühlt.

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