Tagesspiegel-Umlandserie (4): In Bernau wird der Pendler sesshaft
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An der Mauer. Große Teile des historischen Bauwerks um die Bernauer Altstadt sind noch erhalten.

© Kitty Kleist-Heinrich

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Tagesspiegel-Umlandserie (4): In Bernau wird der Pendler sesshaft

Bernau bei Berlin trägt die Nähe zur Hauptstadt zwar schon im Namen, doch die wachsende Kleinstadt setzt auf Eigenständigkeit.

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Will man wissen, wie es Bernau geht, muss man nur den Blick nach oben richten. Egal, wo man in Stadt steht, kann man sie sehen. Die Baukräne. Bernau wächst. Jedes Jahr ziehen rund 600 Menschen hierher. 2015 zählte die Stadt erstmals mehr als 40 000 Einwohner. Den Hauptgrund für das rasante Wachstum kann man im vollständigen Stadtnamen ablesen: Bernau bei Berlin. Tatsächlich sind es nur etwa sieben Kilometer bis zur Stadt- und Landesgrenze. Die S-Bahn-Linie 2 fährt alle 20 Minuten, das Brandenburger Tor ist in 40 Minuten erreicht. Für Pendler ideal. Wie kaum eine andere Kommune profitiert die Stadt von der wachsenden Metropole. Doch genau von der will sich Bernau emanzipieren.

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