
© dpa
Vorläufige Annahme bestätigt: Knut starb an Hirnentzündung
Knapp drei Jahre nach dem Tod des Eisbären veröffentlicht das Leibniz-Institut die Ergebnisse der aufwendigen Obduktion.
Stand:
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.
Der plötzliche Tod des Eisbären Knut im Alter von nur vier Jahren hat 2011 viele Menschen weit über Berlin hinaus betroffen gemacht. Seither bewegt die Frage nach seiner Todesursache die Gemüter. Am Freitag veröffentlichte das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) nun das Ergebnis der Nekroskopie, wie die Obduktion eines Tierkadavers genannt wird: Knut litt an Enzephalitis, einer Entzündung des Gehirns, die wohl durch eine Vireninfektion ausgelöst wurde. Damit haben sich die Ergebnisse der ersten Untersuchungen nach Knuts Tod bestätigt. Die Gehirnentzündung hätte aufgrund ihres fortgeschrittenen Stadiums auch dann zum Tod geführt, wenn der Bär nicht in den Wassergraben gefallen und ertrunken wäre.
- showPaywall:
- true
- isSubscriber:
- false
- isPaid:
- true