Vorbereitungen der Polizei: Mobilmachen für den 1. Mai
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Vorbereitungen der Polizei: Mobilmachen für den 1. Mai

Die autonome Szene will Unter den Linden demonstrieren, auch gegen den Willen der Polizei. Im Vorjahr blieb der Tag außergewöhnlich friedlich – für dieses Mal wagen die Behörden keine Prognose.

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Erstmals hat die Polizei vor dem 1. Mai die exakten Routen der links- und rechtsextremistischen Demonstrationen veröffentlicht. In den vergangenen Jahren waren vor allem die Strecken von Neonazidemos verschwiegen worden, um Gegendemonstranten keine Möglichkeit zur Vorbereitung von Protesten oder Blockaden zu geben. Über den Umgang mit Demonstrationsrouten war mehrfach im Abgeordnetenhaus diskutiert worden. Polizeipräsident Kandt sagt, die Polizei werde dadurch mehr Arbeit haben, um beide Seiten zu trennen. „Das ist der Preis der Transparenz.“ Laut Kandt dürfen die Proteste gegen den Aufmarsch in Schöneweide in Hör- und Sichtweite zur NPD-Demo stattfinden.

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