Kopftuch-Streit in Wilmersdorf: Muslimische Schülerin sollte Tuch ablegen
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Eine muslimische Schülerin im Unterricht. Das Tragen von Kopfbedeckungen im Unterricht dürfen Schulen nicht verbieten.

© Bernd Thissen/dpa (Archiv)

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Kopftuch-Streit in Wilmersdorf: Muslimische Schülerin sollte Tuch ablegen

Die Rektorin einer Grundschule in Wilmersdorf wollte einer muslimischen Schülerin das Tragen des Kopftuches verbieten - aber das darf sie nicht, wie muslimische Verbände betonen.

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Eine Schule darf ihren Schülern nicht das Tragen von Kopfbedeckungen verbieten. Darauf haben der Türkische Bund Berlin-Brandenburg (TBB) und das Netzwerk gegen Diskriminierung und Islamfeindlichkeit (Inssan) am Freitag hingewiesen. Sie bezogen sich dabei auf einen aktuellen Fall, der sich an einer Wilmersdorfer Grundschule zugetragen habe. Die dortige Rektorin habe nicht einlenken wollen, weshalb sich die Familie einer Schülerin an den TBB und Inssan gewandt habe. Erst eine Intervention bei der Schulaufsicht und eine Klarstellung der Bildungsverwaltung habe dafür gesorgt, dass die Schulleitung nachgab. Den Namen der Schule wollte der TBB nicht nennen, um die Schülerin zu schützen.

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