Provenienzforschung in Berlin: Raub und Rückkehr
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Besitzerwechsel. Adolf Hitler lässt Hermann Göring zu dessen Geburtstag 1938 das Gemälde „Die Falknerin“ von Hans Makart überreichen.

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Provenienzforschung in Berlin: Raub und Rückkehr

Berlin ist Hauptstadt der Provenienzforschung. Diese spürt Kunst nach, die einst von den Nazis gestohlen wurde. Hier gab es die meisten jüdischen Sammlungen, hier blühte der Handel. Die Museen restituieren, doch so manches Stück darf bleiben.

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Der Herr Direktor strahlt über das ganze Gesicht. Zärtlich streicht er über das cremeweiße Passepartout, das die Zeichnung sicher hält, gestützt in einem aufstellbaren Rahmen, der zum Einsatz kommt, wenn im Lesesaal des Kupferstichkabinetts ein besonderes Werk vorgeführt wird. Die Federzeichnung des Architekten Jean Baptiste Broebes von 1700 ist aber auch ein ausnehmend schönes Stück. Es zeigt, wie die Göttin Athene dem Preußenkönig Friedrich I. im Berliner Stadtschloss die Personifikationen der Künste vorführt. Bildhauerei, Malerei, Geschichte nähern sich ihm hintereinander mit ihren Attributen: Zirkel, Globus, Leinwand.

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