Berlin: Schlappe für die Schulverwaltung
Knapp ein Jahr nach der Suspendierung des Steglitzer Lehrers Karl-Heinz S. wegen angeblich rechtsradikaler Tendenzen ist ein Ende des vom Landesschulamt geführten Verfahrens nicht in Sicht.
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Knapp ein Jahr nach der Suspendierung des Steglitzer Lehrers Karl-Heinz S. wegen angeblich rechtsradikaler Tendenzen ist ein Ende des vom Landesschulamt geführten Verfahrens nicht in Sicht. Und dies liegt nicht nur an der Komplexität des Falls, sondern auch an einem peinlichen Verfahrensfehler, der die Ermittlungen mehrere Monate blockierte. Wie der Tagesspiegel erfuhr, gestattete das Landesschulamt der im Mai bestellten Untersuchungsführerin, sich aus dem Verfahren zurückzuziehen und benannte einen "Ersatzmann". Dazu aber war das Amt gar nicht befugt, wie das Verwaltungsgericht nach einem Einspruch des Anwalts von S., Torsten Hippe, im September entschied. Das Gericht ließ sich auch nicht von dem Einwand der Untersuchungsführerin beeindrucken, dass sie überlastet und zudem befangen sei, weil ihr Lebensgefährte mit einem Berater von S. bekannt war.
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