Berlin: Schlechte Zeiten für Raser und Drängler
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Berlin: Schlechte Zeiten für Raser und Drängler

Seit Sonntag gilt der neue Bußgeldkatalog – Verkehrssünder müssen nun draufzahlen. Wie stark Berlins Haushalt profitiert, ist unklar.

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Der Mann hat richtig Geld gespart. Mit 81 Stundenkilometern ist ein 52-jähriger Autofahrer am Samstagabend von der Polizei in der Schöneberger Kleiststraße geblitzt worden – erlaubt waren 50. Weil er noch vor Mitternacht aus dem Verkehr gezogen wurde, muss er nun 100 Euro Strafe zahlen, einen Monat Fahrverbot und drei Punkte in Flensburg einkalkulieren. Wäre er nach 0 Uhr kontrolliert worden, hätte er mehr zahlen müssen: Denn seit Sonntag gilt der neue Bußgeldkatalog. Nach dem wären 160 Euro fällig, am Fahrverbot und an den Punkten hätte sich dagegen nichts geändert.

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