
© Kai-Uwe Heinrich
Gründungsjubiläum der Berliner Loveparade: Techno, marsch!
Vor 25 Jahren ließ die erste Loveparade den Kurfürstendamm erbeben. Aus dem Umzug der Raver wurde ein riesiges Festival, bis der Niedergang und die Katastrophe von Duisburg folgten. Was ist von dem Spektakel eigentlich geblieben?
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Gerade mal rund 150 Freunde und Bekannte von Matthias Roeingh aus Spandau, besser bekannt als „DJ Dr. Motte“, tanzen vor 25 Jahren hinter einem Pritschenwagen mit großen Lautsprechern zu Techno-Beats über den Kurfürstendamm. „Friede, Freude, Eierkuchen“, heißt das Motto des als Demo angemeldeten kleinen Umzugs, Passanten staunen und schütteln die Köpfe. Niemand ahnt, dass diese Loveparade am 1. Juli 1989 der Ursprung eines weltweit beachteten Massenspektakels ist – aber auch nicht, dass dessen Geschichte im Jahr 2010 mit vielen Toten und Verletzten in Duisburg enden wird.
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