Mediaspree - Aktuelle Beiträge zur Entwicklung – Seite 4
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Da kann man mal sehen, wie Baupläne Werte schaffen – oder auch vernichten. Dreißig Millionen Euro müssen allein landeseigene Unternehmen abschreiben, weil eine Handvoll renitenter Bürger bei der Gestaltung der Ufer von Friedrichshain und Kreuzberg mitreden durften.

Blick in die neue Heimat. Der Brite Mark Espiner erkundet Berlin.

It depends where you live in this city of course, but wherever you are you can’t deny it’s meltingly hot. Whoever told me Berlin had two seaons was right. But this isn’t a summer like I know.

Von Mark Espiner

In Zukunft soll es reichen, dass zehn Prozent der Bürger eine Initiative unterstützen, damit ein Bürgerbegehren ins Leben gerufen werden kann. Bislang waren es 15 Prozent. Die Ämter sollen außerdem die Träger besser beraten. Grünen und FDP gehen die Pläne allerdings nicht weit genug.

Von Ulrich Zawatka-Gerlach

Die Frage für den Bürgerentscheid in Lichtenberg scheint kompliziert zu sein. Das ist nicht das erste Mal so, beim Mediaspree-Entscheid 2008 musste sogar über drei Fragen abgestimmt werden.

Wenn statt Promis erst mal Demonstranten zur Party kommen, stöhnt auch der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) auf: „Typisch Berlin. Erst mal meckern.“

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Die Bürger haben entschieden, und die Politik schickt sich an, dem Bürgerwillen Rechnung zu tragen. Nicht mehr als 24 Meter werden die Bauten am Osthafen in Zukunft in die Höhe ragen. Das hat das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg am Dienstag beschlossen.

Von Ralf Schönball
Mediaspree

Ein Jahr nach dem Bürgerentscheid gegen die Pläne für eine dichte Bebauung der Flussufer in Kreuzberg und Friedrichshain gibt es erste Kompromisse: Breitere Uferwege, Grünflächen und die Öffnung der Stadt zum Wasser. Wo aber schon Baurecht gilt, bleiben die Investoren stur – auf Kosten der Kiezkultur.

Von Ralf Schönball

PERSPEKTIVENEin Jahr nach dem Bürgerentscheid halten viele Investoren an ihren Plänen fest. Die Erklärung der Experten hierfür: Eine geringere Ausnutzung der Grundstücke würde deren Wert verringern, und dann müssten die Firmen Bücher und Bilanzen korrigieren.

Die Sozialdemokratien diskutieren im Radialsystem an der Holzmarktstraße über moderne Metropolenpolitik. Linke Gruppen hingegen fühlten sich von dem Treffen provoziert, das mitten im sogenannten "Media-Spree-Gebiet" liegt.

Von Tanja Buntrock
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Zum Karnevalszug Berlin haben sich am Sonntagvormittag tausende Jecken und Narren in der City West versammelt. Auch wenn es noch lange nicht wie in den Karnevals-Hochburgen zugeht, beweisen die Berliner Durchhaltevermögen.

Berlin will bei Stromkauf  mehr auf Umweltschutz achtenOpposition und Regierung sind sich darüber einig, dass bei der anstehenden Stromausschreibung für die Gebäude des Landes ökologische Kriterien stärker berücksichtigt werden sollen. Das wurde am Donnerstag im Abgeordnetenhaus deutlich – zur Überraschung der Opposition.

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