Helfer in Not: Überlastet: Feuerwehr kommt immer später
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Helfer in Not: Überlastet: Feuerwehr kommt immer später

Mängel bei Personal und Fahrzeugen alarmieren die Politik. Die Zahl der Notrufe ist drastisch gestiegen. Auch ein neues Einsatzkonzept brachte nicht die gewünschte Verbesserung.

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Die Zahl der Rettungseinsätze bei der Berliner Feuerwehr ist im vergangenen Jahr dramatisch gestiegen. Wie Karsten Göwecke,  Vertreter des Landesbranddirektors, sagte, rückten die Rettungswagen im vergangenen Jahr 272.000 Mal aus. Das sind 19.000 Fahrten mehr als 2007. In den vier Jahren (seit 2004) beträgt der Anstieg satte 25 Prozent. Teilweise gab es im vergangenen Jahr nicht genug Rettungswagen, um alle Notfälle zeitgleich zu versorgen. Insgesamt konnte die Feuerwehr auch im abgelaufenen Jahr die Hilfe nicht in den mit dem Senat vereinbarten acht Minuten (das so genannte „Schutzziel“) leisten. Das vor einem Jahr gestartete neue „Einsatzkonzept“ brachte nicht die erhoffte Verbesserung, im Gegenteil: „Wir haben das Schutzziel mit dem alten Konzept nicht erfüllt und mit dem neuen auch nicht“, räumte Göwecke ein. Durchschnittlich benötigte ein Rettungswagen zuletzt 9, 6 Minuten bis zum Einsatzort, in Außenbezirken sind 20 Minuten keine Seltenheit.

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