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Ertrinkende Flüchtlinge im Mittelmeer: Unsere Mauer ist das Meer
Wir gedenken der DDR-Bürger, die in der Hoffnung auf ein besseres Leben eine Grenze überquerten und dabei starben. Wie können wir akzeptieren, dass heute zigmal so viele Menschen aus demselben Grund ertrinken?
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Am Mittwoch wird Klaus Wowereit einen Kranz niederlegen, denn dann ist wieder 13. August, Tag des Mauerbaus. Im Dokumentationszentrum an der Bernauer Straße wird er jener Menschen gedenken, die in der Hoffnung auf ein besseres Leben von einem Land ins andere wechseln wollten und dabei starben. Wie verbrecherisch das DDR-Regime an seinen Grenzen gewirkt hat, ist in Berlin gut erfahrbar: durch Gedenktafeln, Stelen, umbenannte Straßen, das Museum am Checkpoint Charlie. Wir kennen die Biografien der Peter Fechters, Ida Siekmanns, Chris Gueffroys, wir wissen um die Beweggründe ihrer Flucht und die schrecklichen Todesumstände.
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