Schulen in sozialen Brennpunkten: Was hat Berlin aus dem Rütli-Brandbrief gelernt?
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Als es zum Schwur kam. Rütli-Schüler geben sich anno 2006 dunkel und etwas bedrohlich - und damit der Welt, was sie sehen will.

© IMAGO/Christian Schroth

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Schulen in sozialen Brennpunkten: Was hat Berlin aus dem Rütli-Brandbrief gelernt?

Der Brandbrief machte den Unterschied: Während die Rütli-Schule seit zehn Jahren stark gefördert wird, ist die Pusteblume-Schule in Hellersdorf immer noch Problemkind. Zwei Chroniken, eine Lehre.

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Am 27. Februar 2006 platzte es aus Petra Eggebrecht heraus. Da war sie seit drei Monaten kommissarische Leiterin der Rütli-Hauptschule in Neukölln und sah angesichts von Verrohung und Perspektivlosigkeit ihrer Schüler keine Möglichkeit mehr, als der „Sehr geehrten Frau Fischer“ unverblümt die Lage zu schildern. Auf zwei eng beschriebenen Seiten fand Eggebrechts Bestandsaufnahme Platz, die sie vom Kollegium abstimmen ließ, an ihre Schulrätin richtete, und die sich letztlich zur Mutter aller Brandbriefe mauserte.

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