Invasive Tierarten: Wildtiere siedeln sich in Berlin an
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Invasive Art. Ein Exemplar des roten amerikanischen Sumpfkrebses am Neuen See im Tiergarten.

© Fabrizio Bensch/Reuters

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Invasive Tierarten: Wildtiere siedeln sich in Berlin an

Krebse aus Nord- und Nagetiere aus Südamerika: Berlin ist zur Heimat geworden für Tiere, die aus fernen Regionen stammen. Dem Senat bereiten die Fremdlinge Kopfzerbrechen.

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Seit einigen Wochen wundern sich Passanten am Tiergartenufer über „rote Skorpione“, die dort herumkrabbeln. Sie stellten sich, wie berichtet, als eingeschleppte Krebse aus Nordamerika heraus. Menschen können die handtellergroßen Tiere mit ihren Klauen nicht gefährlich werden, doch Umweltschützer sind besorgt: Die beliebten Aquarientiere, die ausgesetzt wurden oder in Eiern an Kleidung nach Berlin kamen, verhalten sich invasiv. Sie vermehren sich schnell und können Krankheiten wie die Krebspest, an der sie selbst nicht erkranken, an einheimische Arten übertragen.

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