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Der Kulturbetrieb duckt sich beim Israel-Konflikt weg: Angst essen Worte auf
Durch die Absage von Vorträgen, Diskussionsrunden, ganzer Ausstellungen gibt der Kulturbetrieb sein Kostbarstes auf - die Offenheit und gegenseitige Neugierde.

Ein Kommentar von Nicola Kuhn
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Ein Wort geht um im Kulturbetrieb: tönende Stille, dröhnendes Schweigen. Vermisst werden klare Positionierungen gegen den Terror der Hamas, eindeutige Solidaritätsbekundungen für Israel. Manche Institutionen tun sich schwer, andere platzieren auf ihren Websites gestanzte Stellungnahmen, in denen kaum mehr steht, als dass man sich den Statements des UN-Generalsekretärs oder DAAD anschließt. Die Unsicherheit ist mit Händen greifbar, niemand will das Falsche sagen.
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