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Flüchtlinge in Ungarn: Die Schlepperin von Wittenau
Zeinab wollte nicht auf dem Sofa sitzen, während ihre syrischen Cousins einen Weg aus Ungarn suchten. Also kratzte sie all ihr Geld zusammen und stieg in ein Flugzeug.
Von Mohamed Amjahid
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Die Schlepperin trägt ein schwarzes Tuch auf dem Kopf und einen Diamantenstecker in der Nase. Weiter, nicht nach links schauen und nicht nach rechts, immer weiter, vorbei an hastig aufgebauten Zelten und schreienden Babys, darauf kann die Schlepperin jetzt keine Rücksicht nehmen. Sie hat einen Job zu erledigen. Auf dem Budapester Bahnhof Keleti riecht es nach Exkrementen und allerlei anderen unappetitlichen Sachen, und die Schlepperin ist froh über ihr Kopftuch, das sie sich vor die Nase halten kann.
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