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ZDF-Dokumentation zum Zweiten Weltkrieg: Pflicht und Abbitte
Für eine Doku zum Zweiten Weltkrieg arbeitete das ZDF mit einem polnischen Sender zusammen. Hintergrund: Die Debatte zu "Unsere Mütter, unsere Väter".
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Der Einmarsch deutscher Soldaten erschien dem 13-jährigen Andrzej Wajda „wie ein Angriff von Außerirdischen in einem Fantasyfilm“. Eine andere Welt sei damals eingezogen, sagt der polnische Filmregisseur. Wajda und der sieben Jahre jüngere Roman Polanski sind die prominentesten Zeitzeugen in der zweiteiligen ZDF-Dokumentation „Zweiter Weltkrieg“, die sich zum Jahrestag des 1. September 1939 mit dem Kriegsausbruch („Der erste Tag“) und der folgenden deutschen Besatzungszeit in Polen („Das erste Opfer“) beschäftigt. Polanski erlebte als Kind die Bombardierung Warschaus, lebte später mit seiner Familie im Krakauer Ghetto. Seine Mutter wurde in Auschwitz vergast. Wajdas Vater war polnischer Offizier und wurde 1940 als Gefangener in einem sowjetischen Lager erschossen.
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